Chronologie des DED


Chronologie des DED seit dem 24. Juni 1963

 

Chronik des DED

Die Offizielle Chronik stark erweitert, und kommentiert von Werner Würtele1

zum Werbelliner Fest 2013 "DED fast 50"


Die Chronik erweitert die DED/GIZ-Chronologie (hier kursiv) durch Dokumente der Zeit und persönliche Erinnerungen. Hier erfahren Sie Erhellendes und Kritisches, Prägendes und Skurriles zum DED. Erstellt wurde sie wie auch die Foto-Chronik für das große Ehemaligen-Treffen in Werbellin 2013.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Werner Würtele!

1963

Am 24. Juni wird der Deutsche Entwicklungsdienst in Anwesenheit von Präsident John F. Kennedy, Bundespräsident Heinrich Lübke und Bundeskanzler Konrad Adenauer gegründet. Nach dem Vorbild des US-Peace Corps, aber von Anfang an konzipiert als „Fachdienst“.

1963 Gründung des DED in Bonn mit JFK
1963 Gründung des DED in Bonn mit JFK

John F. Kennedy in seiner Ansprache: „Die deutschen Mitglieder dieser Entwicklungshilfeorganisation werden an vielen Orten der Welt gebraucht. Und ich hoffe, dass ihre Mitglieder in diesem Dienst an der Gemeinschaft eine viel größere Befriedigung finden werden, als wenn sie ihren Privatinteressen hier im Lande nachgehen. Dante hat einmal gesagt, dass der heißeste Fleck in der Hölle denen reserviert ist, die es in einer moralischen Krise fertigbringen, neutral zu bleiben. Ich glaube, wir sind heute in einer solchen Krise. Und gerade von der Jugend können wir erhoffen, dass sie beim Dienst, vielleicht in einem Dorf, das Tausende von Kilometern entfernt ist, eine größere Befriedigung finden, als wenn sie nur hier einer normalen Karriere nachgehen.“

Walter Scheel, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, in seiner Gründungsansprache: „Es müssen die Beziehungen neu geordnet werden zwischen den reichen Industriestaaten und den Entwicklungsländern, von denen viele vor kurzem noch Kolonien waren. Dabei spielen die Beziehungen von Mensch zu Mensch eine entscheidende Rolle. Darum hat sich die Bundesregierung entschlossen, gemeinsam mit privaten Organisationen heute den Deutschen Entwicklungsdienst zu gründen als ein neues, vielleicht das wichtigste Instrument unserer Entwicklungspolitik“.

„Entwicklung ist zuallererst menschliche Entwicklung!“ sagte Walter Scheel, erster BMZ-Minister.

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1) tätig beim DED von 1979-2002 als Beauftragter (BA), Regional-Vorbereitungsreferent für Lateinamerika, sechs Jahre Betriebsratsvorsitzender, und Pädagogischer Leiter. Mit der Fusion der Vorbereitungsabteilungen von 2002 bis 2010 Abteilungsleiter in der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit V-EZ (InWEnt) Bad Honnef). Eine Weile stv. Vorsitzender, heute Mitglied im DED-Freundeskreis. Für den Text trägt der Autor die Verantwortung.

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